Fahren, fahren, fahren.

Genau wie gestern wollen wir auch heute knapp 500km schaffen und bis zur bulgarischen Schwarzmeerküste fahren. An der Grenze müssen wir nur kurz warten, keine 20 Minuten. Eine leichte Übung, wenn man bedenkt, was uns in den nächsten Ländern erwarten wird. Der Grenzübertritt zwischen Iran und Turkmenistan kann mehrere Stunden benötigen und das nicht bei 30°C sondern 45°C. Aber zurück zu Bulgarien. Bulgarien überrascht uns mit hervorragenden Straßen und einer unglaublich schönen, weiten Landschaft mit großen Wein- und Getreidefeldern.

Die Temperatur ist mit Fahrtwind erträglich und so können wir viel Strecke machen. Wir halten zweimal zum Tanken an, sonst gönnen wir uns keine großen Pausen. Essen wollen wir in Sozopol. Die Unterkunft hatten wir vorher im Internet rausgesucht, aber noch nicht gebucht. Quasi direkt vor der Haustür des Guesthouse rufen wir an und buchen ein schönes Zimmer mit Blick aufs Meer. Und sofort ist – zumindest mir klar – dass wir morgen nicht weiterfahren, sondern einen Erholungstag einlegen. Glücklicherweise kann ich Roland relativ schnell für diese Idee gewinnen.

Nachdem wir unser Gepäck ins Zimmer gebracht und uns geduscht haben, gehen wir die Promenade von Sozopol entlang, finden ein Restaurant mit Blick aufs Meer und bestellen die Karte einmal rauf und runter – wir hatten nur Kaffee zum Frühstück und einen Müsliriegel unterwegs und waren entsprechend hungrig. Für Vegetarier ist Bulgarien ein Paradies. Es gibt viele verschiedene Salat und gebratenes Gemüse sowie den besten panierten Käse. Roland bestellt sich Fisch und natürlich gönnen wir uns eine Flasche Weißwein aus dem Gebiet, durch das wir kurz vorher gefahren sind (Weinkellerei Ethno).

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